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Zwei Mannschaften des AEG traten zunächst beim Jugend trainiert für Olympia Bezirksentscheid im Schwimmen in Hannover an. Während für die Jungen bereits dort kein Weiterkommen gegen die starken Schwimmer aus Hannover war (die Humboldtschule ist Stützpunktschule des Sports), konnten sich die Schülerinnen des AEG für den Landesentscheid qualifizieren.
Dort landeten die Mädchen der Jahrgänge 1999 bis 2002 dann auf dem dritten Platz. Umso erstaunlicher ist diese Leistung, da die Mannschaft sich nur zum Teil aus Wettkampfschwimmerinnen des Hamelner Schwimmvereins zusammensetzt und ansonsten aus DLRG-Schwimmerinnen besteht. Beim Wettkampf auf Landesebene wurde dann allerdings schon deutlich, dass in Hannover, Celle und Göttingen die Leistungsdichte und –spitze größer bzw. stärker ist. Trotzdem bleiben die Wettkämpfe für alle Schwimmerinnen zwei schöne und erlebnisreiche Tage.

Im Rahmen der diesjährigen Kunstprojekttage gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7F mit viel Engagement an drei Tagen Kaltnadelradierungen zu Hamelner Motiven. Die Arbeiten sind in einer Ausstellung in der oberen Pausenhalle zu sehen.

Das Abitur 2016 erbrachte trotz der bekannten Probleme im Fach Mathematik, die aber durch gemeinsame Anstrengungen gelöst werden konnten, wieder ein gutes Ergebnis. Am Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) sogar ein besonders gutes, denn zum wiederholten Mal lagen die Durchschnittsnoten der Abschlussprüfungen über dem Landesdurchschnitt. Insgesamt 117 Abiturienten hat das Hamelner Gymnasium in diesem Jahr zu verzeichnen, davon 15 mit einer „1“ vor dem Komma. „Wir erleben immer wieder überdurchschnittliche Leistungen am AEG, was zeigt, dass unser Gymnasium eine gute Schule ist“, resümierte Schulleiter Wolfgang Weber. Gleichzeitig betonte er angesichts der Umbaupläne am Schulzentrum Nord noch einmal sehr deutlich das hervorragende Ergebnis der Schulinspektion vom Frühjahr sowie die Notwendigkeit, drei Gymnasien in Hameln weiterbestehen zu lassen.

Oberbürgermeister Claudio Griese, der auch in diesem Sinne persönlich die Auszeichnung der Jahrgangsbesten am AEG übernommen hatte, nahm diese Stichworte auf: Er gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten, die „das Glück hatten, am Albert-Einstein-Gymnasium ihre Schulzeit mit dem Abitur zu beenden“. Gleichzeitig warb er für „seine“ Stadt: „Der Ruf der Ferne ist sehr groß, aber auch Hameln hat viel zu bieten“ - es wäre schön, wenn so mancher Abiturient nach Studium oder Ausbildung wieder den Weg zurück finden würde. „Es ist schließlich Heimat, wohin man vielleicht auch gern zurückkehrt“.

Nach einer Ansprache der Jahrgangssprecher Laura Noh, Daniel Baziuk und Maike Reeg, die meinten, viel fachspezifisches Wissen angehäuft zu haben, mit dem sich allerdings nicht jede Alltagssituation bewältigen ließe („wir kennen die Wurzelgeflechte im tropischen Regenwald, nicht aber alle deutschen Landeshauptstädte“), betonten Bettina Schröder-Brautlecht und Robin Jagel für das Lehrerkollegium, in den vergangenen acht Jahren interessante junge Menschen kennengelernt zu haben, die „zum Teil auch unsere Grenzen immer wieder erprobt haben“. Jagel dazu: „Sie waren eine richtig kreative Kraft!“

Bevor Schulleiter Wolfgang Weber die Abiturzeugnisse aushändigte, wurden die besten Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Fächern geehrt. Die Jahrgangsbesten insgesamt waren Dagmar Sophie Kohlmeier, Johanna Thiemer, Fabian Brockmann und Carolin Reinking. Erstmals wurde der Preis des Vereins Deutsche Sprache „Gutes Deutsch in der Schule“ vergeben – verbunden mit einer lebenslangen freien Mitgliedschaft in diesem Verein. Preisträgerinnen waren Maibritt Bartling, Lisa Hartkopf und Dagmar Kohlmeier. Musikalisch untermalt wurde die feierliche Entlassung der Abiturienten vom Orchester unter der Leitung von Maren Dörner.

Cord Wilhelm Kiel

 

Die Sommerferien gehen vom 23.06. bis zum 03.08.2016. Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen sowie allen Schülerinnen und Schülern und ihren Familien gute Erholung!

Das Sekretariat ist zu den Zeiten des Feriendienstes geöffnet. Bitte beachten Sie dazu den Terminkalender.

Die Schülerinnen und Schüler des AEG, die im Schuljahr 2015/2016 an der AG Europa - und damit auch am Europäischen Schulwettbewerb - teilgenommen hatten, durften als Belohnung für ihre Mühe und ihre gelungenen Wettbewerbsbeiträge zum Ende des Schuljahres mit dem AG-Betreuer Cord Wilhelm Kiel eine Woche nach Berlin fahren.
Neben Besichtigungen des Reichtstagsgebäudes samt Glaskuppel, des Deutschen Historischen Museums und der "Topografie des Terrors" samt eines erhaltenen Abschnitts der Berliner Mauer standen auch viele Gespräche und Begegnungen auf dem Programm der elfköpfigen Gruppe.


So empfing der Hamelner CDU-Abgeordnete Michael Vietz die AEG-Delegation im Paul-Löbe-Haus und diskutierte fast eineinhalb Stunden mit den Schülerinnen und Schülern über TTIP, die Flüchtlingskrise oder auch das Demokratiedefizit in EU-Institutionen. Facebook-Nutzer konnten tags darauf auf der Homepage des Abgeordneten davon mehr erfahren. Das Büro der SPD-Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller hatte für den Tag darauf ein Gespräch mit Johannes Schraps und Alexander Mühle samt Besichtigung des Bundestags und Vortrag im Plenarsaal organisiert. Interessante und durchaus auch kontroverse Gespräche gab es ferner bei der Europäischen Bewegung Deutschland bzw. der Europa-Union /JEF sowie beim Besuch des Willy-Brandt-Hauses inklusive Filmvorführung und Diskussion mit Markus Bärsch.


Die Schülerinnen und Schüler, die mit dabei waren, erlebten spannende und auch fröhliche Tage in der Hauptstadt bei bestem Wetter. Alle wollen versuchen, auch im nächsten Schuljahr wieder bei der Europa-AG mit dabei zu sein.

 

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